Tamara Joyce ins Dschungelcamp?
Von PORNOblog | 16.Februar 2012
Kommt jetzt das Schweizer Dschungelcamp? Zurzeit laufen die Castings für das TV-Format auf Hochtouren. Nur: Die Kandidaten werden immer wieder vertröstet.
«Ich bin än Star, hol mich da use» – was schon lange gemunkelt wird, scheint jetzt konkret zu werden. Seit Wochen castet der TV-Sender 3+ potenzielle Kandidaten für das erste Schweizer Dschungelcamp. Zu den Wunschkandidaten gehört auch Tamara Joyce. Die jüngste Porno-Darstellerin der Schweiz wurde am 8. Dezember für ein Vorsprechen ins Renaissance-Hotel eingeladen. «Während 90 Minuten wurde ich mit Fragen gelöchert», sagt die 19-Jährige zu 20 Minuten. Federführend sei Yves Schifferle, Inhaber der Produktionsfirma Flying Producer GmbH, gewesen. «Damals sagte man mir, dass das Camp im März stattfinden werde», so Joyce weiter. In der Zwischenzeit wurde sie aber immer wieder vertröstet. Angeblicher Grund: Die Wetterbedingungen an der Wunschdestination und die Verfügbarkeit der potenziellen Kandidaten. Auf Anfrage von 20 Minuten bestätigt Dominik Kaiser, Chef von 3+, das Sendeprojekt indirekt: «Zu laufenden Castings geben wir keine Informationen.» Immer wieder werden aber Gerüchte laut, dem TV-Sender fehle es schlichtweg an Geld.
Joyce nimmt es locker: «Bis Ende dieser Woche soll ich definitiv Bescheid bekommen.» Hält sich 3+ nicht an diese Deadline, will sie nächstes Jahr zu RTL ins Dschungelcamp.
(Quelle: 20min.ch)
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Ciao Disney - ich mach jetzt Pornos!
Von PORNOblog | 14.Februar 2012
Cassie Nelson hat früher beim keimfreien Teenie-Hit «High School Musical» mitgemacht. Jetzt hat sie umgesattelt - auf Porno-Starlet und Marihuana-Botschafterin.
Als Kind träumte Cassie Nelson davon, eines Tages der erste Mensch zu sein, der auf dem Mars landet. Nebenbei wollte sie noch den verlorenen Kontinent Atlantis ausfindig machen und später einmal am Broadway singen.
Doch Cassie nennt sich heute Sensi Pearl, und von den romantischen Sehnsüchten ihrer Kindheit ist nicht viel geblieben. Die 19-Jährige dreht jetzt Pornos und setzt sich als «Ganja-Göttin» für die Legalisierung von Marijuana ein.
Dabei hat alles so verheissungsvoll für sie begonnen. Neben Zac Efron und Vanessa Hudgens war sie in den ersten beiden Teilen von «High School Muscial» zu sehen - zwar nur in Mini-Rollen, aber der Disney-Channel ist bekanntlich ein perfektes Sprungbrett, um eine Karriere im Showgeschäft zu lancieren. Selena Gomez, Miley Cyrus, Ryan Gosling, Britney Spears, Justin Timberlake, sie alle kommen aus der Disney-Kaderschmiede.
Sensi Pearl aber scheint ihre Stärken anderswo zu orten. Im Porno-Business gilt sie als Shootingstar, und nutzt ihr «gefallener-Disneystar»-Image gezielt, um sich in der Sexbranche zu behaupten. «Ich kann eine Menge Dinge gut. Aber brav zu sein gehört sicher nicht dazu», sagte sie in einem Interview auf dem Marihuana-Blog HailMaryJane.com.
Auf dieser Schiene fährt die Kalifornierin augenscheinlich ganz okay. An der Awards-Show der Porno-Filmkriker (ja, so was gibts tatsächlich) wurde sie lobend erwähnt. Eine andere Branchen-Preisverleihung machte Sensi zum neuen Maskottchen «Foxy the Fox». Nicht gerade ein Oscar, aber immerhin gabs Presse dafür.
Nach eigenen Aussagen hätten Sensis Eltern, die beide Musiker sind, sie dazu ermutigt, ihre Träume wahrzumachen. Diese schlossen zunächst eine Karriere als Ballett-Tänzerin ein. Dreizehn lange Jahre hat sie ihren Körper dafür geschunden. Primaballerina ist sie nicht geworden, nutzlos war die Ackerei aber trotzdem nicht. «Durchs Ballett kann mein Körper unglaubliche Dinge anstellen», verspricht sie potentiellen Neo-Fans.
Doch darum, bloss rasche Abhilfe bei akuten Bedürnissen zu schaffen, geht es ihr nicht. Mit ihren Filmen will der zierliche Teenager ihre Vision einer «Sex-positiven Welt» propagieren. «Ich hoffe, dass ich andere dazu inspirieren kann, in ihre eigene Sexualität einzutauchen und herauszufinden, was sie vervollständigt», sagt Sensi, ganz der intellektuelle Porno-Profi, im Interview mit dem Blog.
Dass sich Pearl für Marihuana stark macht, habe ebenfalls noble Gründe. Sie selbst habe unter Magersucht gelitten, und nur durch die Heisshungerattacke nach dem Verzehr eines Hasch-Keks sei sie auf den Geschmack gekommen, mehr zu essen. Viele Leben liessen sich so retten, meint Sensi. Fast schon eine Heilige, diese Frau.
(Quelle: 20min.ch)
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Ist Pornographie schützenswert?
Von PORNOblog | 8.Februar 2012
Eine Frau soll den Film «Amateur Allure Jen» illegal heruntergeladen haben. Sie bestreitet nicht nur dies, sondern will ein Gericht überdies klären lassen, ob das Urheberrecht überhaupt für pornographische Werke gilt.
hes. Liuxia Wong aus Kalifornien wird vom Unternehmen Hard Drive vorgeworfen, dass über ihre IP-Adresse der Pornofilm «Amateur Allure Jen» mittels Bittorrent-Technologie heruntergeladen wurde. Die Produktionsfirma liess in einem Brief wissen, eigentlich 150′000 Dollar Schadensersatz verlangen zu wollen. Für 3400 Dollar könnte man die Sache aber vergessen, hiess es.
Daraufhin liess die Beschuldigte Ende Januar ihren Anwalt Steven Yuen eine Klage beim Bezirksgericht in San Francisco einreichen. Wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht, soll «Amateur Allure Jen» gemäss Hard Drive am 28. März 2011 über Wongs IP-Adresse heruntergeladen worden, der Film aber erst am 22. April offiziell registriert worden sein. Dadurch sei der Vorwurf haltlos. Die Vergangenheit zeigt allerdings, dass immer wieder geschützte Werke vor ihrer Veröffentlichung im Netz landen, weil sie beispielsweise von Händlern, die Vorab-Exemplare erhalten haben, in Tauschbörsen eingestellt werden.
Was diesen Fall speziell macht: Wongs Anwalt beruft sich unter anderem auf Artikel 1, Abschnitt 8 der US-Verfassung, in dem es heisst: «Der Kongress hat das Recht, den Fortschritt von Kunst und Wissenschaft dadurch zu fördern, dass Autoren und Erfindern für beschränkte Zeit das ausschliessliche Recht an ihren Publikationen und Entdeckungen gesichert wird.» Darauf aufbauend, argumentiert Steven Yuen, kalifornische Gerichte hätten festgestellt, obszöne Werke brächten weder Kunst noch Wissenschaft voran und könnten daher nicht urheberrechtlich geschützt werden.
Ein Stellungnahme von Hard Drive Productions gab es bisher nicht.
(Quelle: nzz.ch)
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Eine geile Zeit mit Chantelle Fox
Von Michael Ryan | 25.Januar 2012
Vor wenigen Tagen war ich in London und traf mich dort mit der extrem geilen Chantelle Fox. Sie stammt aus dem Grossraum von London, hat auch schon in einigen Filmen von Killergram mitgespielt und ist das, was man wohl als naturgeil bezeichnet.
Ich habe uns extra eine Suite im 15. Stock eines Luxushotels gemietet - und dort auf der Fensterback vögelten wir dann auch gleich mal richtig geil und beendeten das Video mit einem herrlichen Creampie bei überwältigender Aussicht.
Natürlich hatten wir noch ein wenig mehr Spass in den darauffolgenden Stunden. Das Resultat von diesem wirklich geilen Trip könnt ihr wie immer unter michaelryan.ch und wintifigger.ch anschauen. Es lohnt sich!
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Ärzte angeklagt: Sexy Coras Tod hat gerichtliches Nachspiel
Von PORNOblog | 11.Januar 2012
Am 20. Januar 2011 verstarb Sexy Cora nach einer Brust-Operation. Jetzt wird ihren Ärzten der Prozess vor Gericht gemacht.
Eigentlich wollte sich Erotikdarstellerin Sexy Cora alias Carolin Wosnitza (†23) im letzten Jahr zum sechsten Mal die Brüste vergrössern lassen. Doch die Beauty-Operation bezahlte die Blondine mit ihrem Leben. Fast ein ganzes Jahr dauerte es, bis die Todesursache der «Big Brother»-Kandidatin geklärt wurde.
Laut einem Gutachten lag die Schuld an Coras Tod einzig und allein an ihren behandelnden Ärzten, die schwere Fehler bei der Wiederbeatmung nach einem Herzstillstand der Erotikdarstellerin gemacht haben. Jetzt wird gegen Chirurg Dr. Martin K. (49) und Narkose-Ärztin Marion F. (54) nach Angaben von «Bild» bis März Anklage erhoben. Letztere soll wegen fahrlässiger Tötung angeklagt werden, Kollege Dr. Martin wegen Tötung durch Unterlassung. Coras Witwer Tim Wosnitza (25) wird als Nebenkläger auftreten.
Sexy Cora wurde durch Internet-Pornos innerhalb von drei Jahren zur berühmtesten Erotikdarstellerin Deutschlands. Mit 18 Jahren liess sie sich zum ersten Mal die Brüste vergrössern.
(Quelle: blick.ch)
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Linda Lovelace - von der Fellatio zum Feminismus
Von PORNOblog | 11.Januar 2012
Linda Lovelace machte 1972 mit «Deep Throat» Erotikfilme salonfähig. Das bewegte Leben des ersten Mainstream-Pornostars wird nun verfilmt: Es ist der Stoff, aus dem Hollywood-Albträume sind.
Die 70er Jahre sind das «goldene Zeitalter der Pornographie»: Nachdem die 68er Bewegung die Moralvorstellungen der westlichen Welt durcheinanderwirbelte, entdeckt auch das Massenpublikum seine Lust am Fummelfilm. Ein solcher Streifen wird 1972 zum Kassenschlager: «Deep Throat» läuft auch in Mainstream-Kinos, spielt Hunderte Millionen Dollar ein und macht seine Protagonistin Linda Lovelace weltberühmt. Nun wird das Leben der Darstellerin von Hollywood verfilmt: «Lovelace» mit hochkarätiger Starbesetzung soll in diesem Jahr in die Kinos kommen.
Bis dahin bleibt die Frage offen, ob die Macher seriös an das Thema herangehen oder mit dem Überraschungserfolg von «Deep Throat» nur einen Quickie an der Kinokasse machen wollen. Das Leben von Protagonistin Linda Susan Boreman bietet jedenfalls genug Stoff für die Traumfabrik. Aufgewachsen ist sie ausgerechnet in einem streng christlichen Umfeld: Nach der Geburt in New York 1949 wächst sie wohlbehütet in Yonkers im Bundesstaat New York auf und besucht katholische Schulen. Mit 16 Jahren wird sie wegen ihrer Unnahbarkeit «Miss Holy Holy» genannt.
Die Tochter eines Polizisten verliert mit 19 ihre Jungfräulichkeit und wird schwanger. Nach der Geburt lässt ihre Mutter sie ein Papier unterschreiben. Die Mutter sagt ihr, das Kind werde in Pflege gegeben, bis die junge Mutter reif genug sei, es grosszuziehen. Doch das Dokument ist eine Adoptionsfreigabe: Linda bekommt ihr Baby nie wieder zu sehen. Zu allem Überfluss kommt es 1969 zu einem Verkehrsunfall. Von dem Milzriss, dem Kiefer- und den Rippenbrüchen erholt sich Linda im Rentendomizil der Eltern in Florida. Dort trifft sie den Mann, der ihr Leben entscheidend verändern sollte. Barbesitzer Chuck Traynor ist sechs Jahre älter als die 21-Jährige.
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Räuber klauen Freier das Falschgeld
Von PORNOblog | 11.Januar 2012
Das Obergericht hat einen Freier wegen Geldfälschung und Körperverletzung verurteilt. Er schlug eine Prostituierte zusammen – und in einem anderen Fall wurden ihm 3000 gefälschte Franken abgenommen.
Die Oberrichter erhöhten die Strafe für den 46-Jährigen um zwei Monate. Die Schuldpunkte wurden umfassend bestätigt. Die Hälfte der 16-monatigen Freiheitsstrafe muss der Verurteilte verbüssen. Das Bezirksgericht Dietikon hatten eine Strafe von 14 Monaten verhängt.
Mit Hilfe seines Computers hatte der Lastwagen-Chauffeur im Frühjahr 2008 drei falsche 1000-Franken-Banknoten hergestellt. Mehrere Monate später, wollte er mit den Blüten eine Prostituierte hinters Licht führen.
Der Plan ging schief, weil es sich beim vermeintlichen Call-Girl um einen Lockvogel einer Räuberbande handelte. Der Freier wurde am vereinbarten Treffpunkt in Winterthur von zwei Männern überfallen und ausgeraubt.
Die Räuber bemerkten zu spät, dass sie neben 19 echten Franken auch die gefälschten 1000er-Noten erbeutet hatten. Bei der Aufklärung des Raubüberfalls stiessen die Untersuchungsbehörden auf die Blüten.
In einem zweiten Fall traf der Angeschuldigte wirklich auf eine Prostituierte. Im Mai 2009 lockte er auf dem Zürcher Strassenstrich die Sexarbeiterin auf einen abgelegenen Parkplatz. Er verprügelte sie nach einem Streit und liess sie ohne Lohn zurück.
Die Verteidigung beantragte eine Verurteilung zu einer bedingten Geldstrafe von 120 Tagessätzen à 30 Franken und eine Busse von 800 Franken. Es könne dem Angeschuldigten bloss versuchte Geldfälschung und Tätlichkeiten vorgeworfen werden. Die Blüten seien zu plump gewesen und die Prostituierte habe in sado-masochistische Praktiken eingewilligt.
Die Staatsanwaltschaft verlangte eine Bestätigung der erstinstanzlichen Schuldsprüche und eine deutliche Straferhöhung auf 24 Monate Freiheitsentzug.
Das Obergericht hielt fest, dass auch plumpe Fälschungen den Straftatbestand erfüllten. Bei der Körperverletzung bezeichneten sie die Aussagen des Opfer als glaubhaft.
(Quelle: tagesanzeiger.ch)
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Demi Moore dreht Film über Porno-Star
Von PORNOblog | 6.Januar 2012
Linda Lovelace gilt als erster grosser Porno-Star überhaupt. In einem neuen Film wird das Leben der verstorbenen «Deep Throat»-Darstellerin beleuchtet. Der Cast ist hochkarätig.
Demi Moore spielt laut diversen Medienberichten in einem neuen Film, der das Leben von Porno-Darstellerin Linda Lovelace beleuchtet. Der als schüchterner Seth Cohen aus «O.C. California» bekannte Schauspieler Adam Brody wurde ebenfalls als Darsteller bestätigt. Er wird Lovelaces Schauspiel-Kollegen Harry Reems verkörpern. Linda Lovelace wurde 1972 durch den Film «Deep Throat» berühmt. Später distanzierte sie sich von ihrer Karriere im Erwachsenenbusiness und wurde Sprecherin für eine Anti-Porno-Kampagne. 2002 verstarb Lovelace im Alter von 53 Jahren.
Demi Moore übernimmt in dem Film «Lovelace» den kleinen Part von Gloria Steinem. Die Feministin hat das «Ms Magazine» gegründet, das einen Artikel mit dem Titel «Die echte Linda Lovelace» veröffentlichte. Darin wurde auch über die von Gewalt und Misshandlung geprägte Ehe von Lovelace zu Chuck Traynor geschrieben. Er wird im Film von Peter Sarsgaard dargestellt. Steinem hat Lovelace ihr Leben lang unterstützt und auch das Vorwort zur Autobiografie geschrieben, auf welcher der neue Film basiert.
Amanda Seyfried ist im Biopic in der Hauptrolle der Linda Lovelace zu sehen. Ursprünglich hätte Lindsay Lohan den Part übernehmen sollen. Weil diese jedoch laufend mit dem Gesetz in Konflikt kommt, wurde sie von den Produzenten gefeuert. Sharon Stone (53) wird ihre Mutter spielen. Mit Juno Temple, Chris Noth («Sex And The City») und Robert Patrick (53) tauchen weitere berühmte Gesichter in dem Drama auf. James Franco soll angeblich in der Rolle von «Playboy»-Gründer Hugh Hefner zu sehen sein. Für die Inszenierung sind Rob Epstein und Jeffrey Friedman («Howl») verantwortlich.
(Quelle: 20min.ch)
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Porno-Jobs sind nicht privat
Von PORNOblog | 21.Dezember 2011
Der Lebensgefährte der Schauspielerin Katja Riemann wehrte sich gegen Berichte über Auftritte in Pornofilmen. Zunächst erfolgreich. Der Bundesgerichtshof urteilt nun allerdings, Raphael Beil müsse entsprechende Meldungen dulden.
Wer erkennbar als Darsteller in Pornofilmen aufgetreten ist, muss auch Presseberichte darüber hinnehmen. Der Bildhauer Raphael Beil, den die Schauspielerin Katja Riemann im Jahr 2007 als ihren Lebensgefährten vorstellte, muss deshalb Berichte über seine früheren Auftritte in Pornos dulden, wie der Bundesgerichtshof entschied. Es liege keine Verletzung der Privat- oder Intimsphäre vor.
Riemann hatte Beil seinerzeit bei der Verleihung des deutschen Filmpreises als ihren Lebensgefährten öffentlich präsentiert. Kurz darauf berichtete die Zeitschrift “Auf einen Blick”, dass Beil zuvor als Pornodarsteller aufgetreten sei. Beil, der hauptberuflich als Bildhauer tätig ist, wollte den Bericht verbieten lassen - und hatte damit zunächst auch Erfolg.
Der BGH hob nun aber das Verbot des Kammergerichts Berlin auf. “Wer sich als Darsteller in kommerziell zu verwertenden Pornofilmen dem Publikum präsentiert, kann sich gegenüber einer Berichterstattung über diesen Teil seines Wirkens nicht auf den Schutz seiner Intimsphäre berufen”, erklärte der 6. Zivilsenat. Auch die Privatsphäre sei nicht verletzt. Kommerzielle Pornofilme, betonte der BGH, “sind gerade dazu bestimmt, von der interessierten Öffentlichkeit zur Kenntnis genommen zu werden”.
Der BGH verwies den Fall zurück an das Kammergericht. Beil hatte auch beanstandet, dass der Artikel falsche Darstellungen darüber enthalte, ob er Riemann seine frühere Tätigkeit mitgeteilt habe. Diese Frage müssen nun die Berliner Richter klären.
(Quelle: n-tv.de)
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Porno-Paar: „Unser Ziel ist ‘Wetten, dass…?’“
Von PORNOblog | 16.Dezember 2011
Sie sind jung, schön, erfolgreich: Die Paare der Erotikbranche. Doch wie leben sie, wie lieben sie? In einer grossen BILD.de-Serie stellen wir sieben Pärchen vor, die mit Sex Geld verdienen.
Mia und Peter haben geschafft, wovon andere Porno-Paare träumen. Vor zwei Jahren fing es mit dem ersten Erotikstreifen an, jetzt ist Mia Magma Werbegesicht in einem Spot der Fluggesellschaft „Germanwings“. Schon als sie noch Julia war, wie die Erotikdarstellerin mit bürgerlichem Namen heisst, hat das Paar seine Liebe unter Beweis gestellt.
Julia und Peter lernen sich im Sommer 2006 im ländlichen Gilching bei München kennen. Er arbeitet als Versicherungsberater, sie im Friseursalon nebenan. „Ich habe sie jeden Tag gesehen. Bei uns im Büro liefen Wetten, ob ihre Oberweite echt sei“, erzählt er. Während der ersten Verabredung kann sich Peter die Frage danach nicht verkneifen. „Klar“, antwortet Julia und schiebt ihr T-Shirt hoch, „Ist alles echt!“
Mit Peter erlebt Julia die ersten Nächte in Swingerclubs. Das Paar hat eine Abmachung: keine Küsse, kein Sex mit anderen. Peter: „Irgendwann kamen wir an den Punkt, an dem es nicht mehr nur bei Gefummel bleiben konnte.“ Beim Sex mit einem befreundeten Paar sieht er seine Julia das erste Mal mit einem anderen Mann. „Das war heavy“, aber er habe gemerkt, wie sehr er sie liebe.
Diese Liebe festigen sie 2009 mit ihrer Hochzeit. Jetzt kommt der Umbruch: Auf der Hochzeitsreise in Las Vegas haben sie am Pool des „Planet Hollywood“ die Idee eines American Diners in Bayern. Sie kündigen ihre Jobs und übernehmen ein Restaurant. „Wir brachten die Glitzerwelt, die wir in Las Vegas gesehen haben, nach Gilching in unser ,Shooters’“, sagt Julia.
Kurz darauf lernt das Paar auf einer Party Erotikstar Wanita Tan kennen. „Würdest du Pornodarstellerin werden“, sagt sie zu Julia, „wärst du meine grösste Konkurrenz.“ Julia schreibt eine Bewerbung an „Magmafilm“, wird zum Dreh eingeladen, ein Exklusiv-Vertrag folgt. Sie heisst jetzt Mia Magma.
Im mit Fotos von Mia beklebten BMW reist das Paar von Messen zu Drehs und zurück. In den Tagen dazwischen steht Mia hinter der Bar im „Shooters“, Peter kümmert sich um die Buchhaltung – bis das Doppelleben zu stressig wird. „Da haben wir das Diner geschlossen. Wir wollen uns nur auf Mias Karriere konzentrieren“, sagt er.
Um nachempfinden zu können, wie es für seine Frau ist, nackt vor der Kamera zu stehen, macht Peter es ihr nach. Im September 2011 erscheint die DVD „Mias Traumfick“ – mit ihm in der Rolle des männlichen Hauptdarstellers. „Der erste gemeinsame Dreh war sehr intim“, sagt sie, „wir haben irgendwann die Kamera vergessen.“ Klar, Peter sei nervös gewesen, aber Mia hätte ihm jede Aufregung genommen.
Ändert sich etwas im eigenen Schlafzimmer, wenn man miteinander Pornos dreht? Nein, sagen beide, im heimischen Bett stünden selbst Pornodarsteller auf Kuschelsex, denn „da ist man ja auch mit dem Herzen dabei.“
Ihre Herzen sind der Kitt der Beziehung, Romantiker würden sagen, sie schlagen im Kanon: Mehrstimmig und versetzt, aber immer im selben Takt. Peter: „Ich weiss, dass es mich ohne Julia so nicht geben würde. Wir sind stolz aufeinander, ein Team, ein Sechser im Lotto.“
Im Spätherbst 2011 zahlt sich ihr Fleiss aus: Mia Magma spielt im Musikvideo „Fremdgehen“ der Band K.I.Z. und in einem Werbeclip der Fluggesellschaft „Germanwings“ mit. Eine Erotikdarstellerin, die für eine Airline wirbt, so etwas gab es vorher nicht.
„Wir wollen beweisen, dass Pornografie ein seriöses Filmgenre sein kann“, sagt Peter. Ihr Ziel ist ein Auftritt bei „Wetten dass..?“. Mia: „Mehr geht nicht!“
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